über mich

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mein ansatz

ich arbeite gerne mit materialien, die vom leben gezeichnet sind, wie schwemmholz, steine, metall und knochen. ich setze sie so miteinander in beziehung, dass sie sich mit neuer bedeutung aufladen und über ihre sinnliche zugänglichkeit, eine starke präsenz bekommen. das vermeintlich tote zeigt seine lebendigkeit!

trotz unserer materialistischen ausrichtung, bleibt unser zugang zum material meist oberflächlich.

in den eigenarten von materialien und objekten entdecke ich ein spektrum von möglichkeiten, manifeste schöpfung. durch vertiefung finde ich zugang und komme in den gestalterischen prozess. ich versuche das wesenhafte der dinge herauszuschälen und ihre eigenart herauszuarbeiten. dabei reduziere ich, lege bloß und steigere ihre präsenz durch neue verbindung.

bewegte objekte leben, sie atmen. sie sind verbunden mit der freien Atmosphäre. durch wechselnde raumbezüge machen sie zeit erlebbar und lassen uns den sog von zukunft und vergangenheit für momente vergessen.

verlebte zeit reduziert auf das wesentliche und potenziert zugleich, dadurch kommt die essenz zum schwingen.

meine arbeitsweise wird von michael hager in der einführungsrede zur vernissage, 2011; „das lebendige im toten“ treffend beschrieben.

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portrait matthias bosshard

werdegang

geboren wurde ich 1964 in kreuzlingen am bodensee. ich lebe in rodersdorf (so) an der grenze zu frankreich, in der nähe von basel. ich bin verheiratet und vater von vier z.t. volljährigen kindern.

  • 1984 | primarlehrerausbildungsabschluss
  • 1984/85, 87/88 und 93 | längere reisen und arbeit in süd- und mittelamerika
  • 1985-88 | specksteinskulpturen und mobiles aus schwemmgut und fundsachen
  • 1985 | mitarbeit im traumtheater valentino
  • 1985-86 | arbeit als schreiner
  • 1988-91 | schule für gestaltung, zürich / hgkz werklehrerausbildung
  • seit 1991 | gestalterische arbeit im eigenen atelier (affoltern am albis, sissach, basel und rodersdorf)
  • seit 1994 | 50% anstellung als zeichen- und werklehrer an der sekundarschule arlesheim (bl)
  • seit 2011 | visionssucheleiter in der tradition der school of lost borders und beim uma institut, ausbildungsabschluss.

meine angebote an initiatorischer naturarbeit werden hier vorgestellt lebenimwandel.ch

ausstellungen (auswahl)

  • 1992 – 1. atelierausstellung, sissach
  • 1997 – rue 50, basel, einzelausstellung
  • 1999 – kunstmuseum olten; der wind, der wind, das irdische kind: aeromatics
  • 2000 – die aussteller, basel, einzelausstellung – forum flüh, gruppenausstellung
  • 2005 – die aussteller, basel, gruppenausstellung
  • 2007 – kulturforum 10 azb breitenbach, einzelausstellung
  • 2011 – alte post riehen, das lebendige im toten, einzelausstellung
  • 2013 – recycling art, kunstverein allschwil, gruppenausstellung zur turnhalleneinweihung, rodersdorf
  • 2017 – teilnahme an der kunstbiennale pratteln; auszeichnung mit dem 1. preis / skulptur
  • 2017 – gruppenausstellung: „tonwerk-tonart – die zweite“

öffentliche präsenz

  • aeromatic (hebelwindrad) im tropeninstitut basel, ankauf 2003
  • bilder und mobiles im zentrum passwang, breitenbach

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